Freie Fachschaft Philosophie


Die Bibliothek des Philosophischen Seminars

Allgemeines

Telefon (Aufsicht): 06221/54-2295

Öffnungszeiten:

   Mo-Fr 9.00-22.00 Uhr
   Sa 12-22 Uhr 
   An allen Feiertagen geschlossen

Mini-Knigge:

In der Bibliothek des Philosopischen Seminars gilt die Allgemeine Benutzungsordnung der Bibliotheken der Universität Heidelberg. Wichtig für euch sind aber vorallem die Sonderregelung. Hier werden neben der Ordnung der Bibliothek, die Besonderheiten der Bibliothek (Schließfachnutzung, Ausleihregelungen, etc.) erklärt. Im Folgenden sind einige nützliche, die Bibliothek betreffende Dinge kurz zusammengefasst. Ein Teil der Informationen steht bereits in den offiziellen Sonderregelungen, welche immer auf dem neuesten Stand gehalten werden, - im Zweifel gilt immer das, was auf der Seminarswebsite steht!

Wie in wahrscheinlich allen anderen Bibliotheken, gilt auch in der Seminarsbibliothek: am Arbeitsplatz leise sein, nicht essen und nicht rauchen; trinken ist nur mit Einschränkungen erlaubt. Während Wasser mit zum Arbeitsplatz genommen werden darf, sind andere Getränke nur in der Teeküche erlaubt. Diese wird nach der Maxime der Selbstbestimmung geführt: selber Tee und Kaffee kochen, selber trinken, selber die Tasse wieder spülen! Obgleich die Fachschaft nach eigenem Ermessen und je nach Möglichkeit Tee (und selten Instant-Kaffee) stellt, hängt das Vorhandensein von Getränken vor allem von den Benutzern ab. Nimmt man sich öfter Tee, sollte man auch mal Tee kaufen und selbst stellen - eine Teeküche nach Solidaritätsprinzip. Auch Essen ist in der Teeküche erlaubt. Bei diesem Luxus ist jedoch wichtig: NUR in der Teeküche! Wird man am Arbeitsplatz mit Cola und Chips erwischt, gibt es Ärger!

Anders als z.B. in der Bibliothek des Max-Weber-Instituts für Soziologie ist das Anlegen von Tischapparaten nicht vorgesehen – benutzte Bücher deshalb nach Gebrauch bitte wieder an ihren Platz im Regal stellen. Sollten Bücher fehlen, wendet euch bitte an die Bibliothekarin oder die HiWis.

Der Grimmsaal ist eine laptopfreie Zone. Leute, die vom Klappern und Summen elektronischer Geräte genervt sind oder besondere Ruhe beim Arbeiten benötigen, bevorzugen diesen Raum. Diese besondere Ruhe sollte gewahrt werden.

Das Ordnungssystem der Bibliothek

Die Bestände der Seminarsbibliothek sind auf, na sagen wir, zweieinhalb Stockwerken verteilt (das wird beim ersten Besuch der Örtlichkeiten verständlich). Im Eingangsbereich gleich hinter der Aufsicht befinden sich die Wörterbücher, das Zimmer der Bibliothekarinnen (auch hier stehen einige – besonders diebstahlgefährdete- Bücher und Zeitschriften) sowie die Neuerscheinungen der letzten Tage, sofern sie noch nicht eingeordnet wurden (hier lohnt sich immer ein Blick). Im Regal mit den Neuerscheinungen sind auch die verschiedenen „Semesterapparate“ aufgebaut. Diese Apparate sind keine Geräte im üblichen Sinn, sondern Zusammenstellungen der wichtigsten Primär- und Sekundärliteratur zu den einzelnen Seminaren (und oft auch Vorlesungen) des laufenden Semesters. Da die hier zusammengestellte Literatur das Hauptwerkzeug zur Vor- und Nachbereitung einer Veranstaltung bildet, unterliegen diese Bücher besonderen Ausleihbeschränkungen (s.u. Ausleihbedingungen).

Im daran anschliessenden Vorraum, im benachbarten „Grimmsaal“ (rechts durch die Tür) sowie im Untergeschoss sind die historische Abteilung, die archivierten Zeitschriften und das Magazin zu finden. Das Magazin ist ein abgeschlossener Raum, in dem besonders alte und/oder wertvolle Bücher lagern; wer ein Buch aus dem Magazin benötigt, wende sich bitte an die Bibliothekarinnen. (Die Bestände des Magazins sind in beiden Katalogen erfasst; s.u. Recherche in der Seminarsbibliothek)

In der historischen Abteilung befindet sich die Primär- und Sekundärliteratur zu bedeutenden PhilosophInnen. Im Obergeschoss befindet sich die systematische Abteilung, in der Bücher nach Sachgebieten geordnet sind; ganz am Ende sind die Toiletten.

Das Ordnungssystem ist auf der Seminarwebsite genauer beschrieben.

Recherche in der Seminarbibliothek

Zusätzliche Sekundärliteratur zu einer Philosophin bzw. einem Philosophen findet man am besten, indem man zu dem Regal mit der Primärliteratur geht: die entsprechende Sekundärliteratur findet sich im Anschluß an die jeweilige Primärliteratur (das gilt für die historische und auch für die systematische Abteilung). Wer darüber hinaus selbständig nach Literatur im Seminar suchen will, kann das einerseits mit HEIDI tun. Selbst wer kein notorischer Computermuffel ist, sollte sich andererseits aber auch die beiden Kataloge in der Aufsicht ansehen. Diese haben einige Vorteile:

Im alphabetischen Katalog sind die Bücher nach Verfasser bzw. Herausgeber eingeordnet (die hölzernen Kästchen an der Wand gegenüber vom Glaskasten der Aufsicht).

Die Seminarsbibliothek besitzt zwei Computer zur Suche mit HEIDI sowie zur Recherche im Internet (für die Literatur über die Seminarsbibliothek hinaus); er befindet sich im Zimmer 111, dem mittleren Raum im Obergeschoß. An den Computern ist Recherche vorgesehen, kein längeres Arbeiten!

Dieser Artikel ist in Teilen dem Heidelberger Literaturführer entnommen.

Weitere Bibliotheken

In der ersten Sitzung werden die Literaturlisten für die Seminare üblicherweise in epischer Breite bekanntgegeben. Anfangs interessiert sich allerdings noch kaum jemand dafür. Je näher aber das Ende des Semesters rückt, desto rarer werden die Bücher, vor allem die, die man gelesen haben muss. In einer seit 1386 eingespielten Hochschullandschaft stellt das den versierten Studierenden jedoch allenfalls vor ein lösbares Problem.

Glücklicherweise haben sich hier in Heidelberg einige Bibliotheken etabliert, die den Bücherhunger der Studierenden zu stillen versuchen. Im Einzelnen sind diese Anstalten auf dem WWW-Server der Universitätsbibliothek zusammengestellt. Die Universitätsbibliothek ist eine Klasse für sich. Unmengen von Büchern, und vor allem die Möglichkeit, sie mit nach Hause zu nehmen, für vier Wochen oder länger. Durch euren Studierendenausweis seid ihr sofort ausleihberechtigt, jedoch muss eure Karte zuerst durch Abgabe eines Formulars für die Leihe (kostenlos) freigeschaltet werden. Die UB besitzt eine umfangreiche Lehrbuchsammlung Philosophie, die auch vom Institut empfohlen wird. Um allerdings Werke zu finden, die nicht zwangsläufig etwas mit Philosophie zu tun haben, ist es unerlässlich, sich mit den Katalogen der UB zu beschäftigen. Hierzu bietet die UB auch Einführungsveranstaltungen an. Zu empfehlen ist zuletzt auch die Studierendenbibliothek in der Triplex-Mensa. In ihr lassen sich oftmals Bücher finden, die in der UB vergriffen sind.